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Slats erleben – vom Flügel direkt ins Cockpit


Wer verstehen möchte, welche Rolle Slats beim Start und bei der Landung spielen, kann die Technik nicht nur in Bildern oder Animationen betrachten – man kann sie im Flugsimulator selbst erleben.

Bei Flugsimulator Frankfurt AIRlebnis-Flug GmbH am Frankfurter Flughafen steht unter anderem ein originalgetreu aufgebauter Airbus-A320-Simulator zur Verfügung. Das Cockpit verfügt über mechanische Schalter und Hebel sowie eine realistische Instrumentierung. Der Flug wird von einem erfahrenen Instruktor begleitet, der die einzelnen Abläufe erklärt.


Slats im A320 – wenn es ernst wird

Gerade beim Start und bei der Landung wird die Funktion der Hochauftriebssysteme besonders interessant.

Während des Fluges verändert der A320 seine Konfiguration abhängig von Geschwindigkeit, Höhe und Flugphase. Beim Start werden die entsprechenden Flaps- und Slat-Stellungen verwendet, um auch bei relativ niedriger Geschwindigkeit ausreichend Auftrieb zu erzeugen.

Im Landeanflug wird das Flugzeug Schritt für Schritt konfiguriert. Die Slats an der Vorderkante und die Flaps an der Hinterkante werden ausgefahren. Dadurch kann der A320 bei niedriger Geschwindigkeit sicher geflogen werden.

Im Simulator kann dieser Ablauf nachvollzogen werden: von der Vorbereitung über den Start bis zum Anflug und zur Landung.


Was passiert beim Start?

Beim Start ist die Flügelkonfiguration entscheidend.

Das Flugzeug beschleunigt auf der Startbahn, während die Hochauftriebssysteme bereits für die entsprechende Startkonfiguration eingestellt sind. Nach dem Abheben steigt das Flugzeug und beschleunigt weiter.

Mit zunehmender Geschwindigkeit werden die Hochauftriebssysteme schrittweise eingefahren.

Für den Passagier ist dieser Vorgang kaum sichtbar. Im Cockpit dagegen gehört die Überwachung der Flugzeugkonfiguration zu den wichtigen Aufgaben der Piloten.


Und bei der Landung?

Noch deutlicher wird die Funktion der Slats bei der Landung.

Das Flugzeug wird langsamer und gleichzeitig steigt der erforderliche Auftrieb. Die Piloten konfigurieren das Flugzeug deshalb schrittweise für den Anflug.

Slats und Flaps werden ausgefahren und verändern die aerodynamischen Eigenschaften des Flügels.

Der A320 kann dadurch mit deutlich geringerer Geschwindigkeit geflogen werden, als dies mit einer sauberen Reiseflugkonfiguration möglich wäre.

Genau diese Veränderung der Flugzeugkonfiguration gehört zu den Momenten, die einen Simulatorflug besonders interessant machen.


Vom technischen Detail zum eigenen Flug

Viele Menschen sehen beim Blick auf einen Airbus zunächst nur das große Cockpit, die Displays und die zahlreichen Schalter.

Doch hinter jeder Bewegung steckt Aerodynamik.

Wenn sich die Slats bewegen, verändert sich der Flügel. Wenn die Flaps ausgefahren werden, verändert sich ebenfalls die Aerodynamik. Gleichzeitig müssen Geschwindigkeit, Fluglage, Schub und Höhe zusammenpassen.

Im A320-Simulator bei AIRlebnis-Flug können Teilnehmer diese Zusammenhänge unter Anleitung selbst kennenlernen. Ein Flug beginnt mit einer Einweisung in Flugphysik, Steuerung und Instrumente und führt anschließend vom Start bis zur Landung.

Dabei geht es nicht darum, lediglich einen vorgegebenen Ablauf abzuspielen.

Der Teilnehmer sitzt selbst im Cockpit und übernimmt die Steuerung des Flugzeugs. Je nach gebuchtem Erlebnis können unterschiedliche Flughäfen und Flugstrecken gewählt werden. Laut Anbieter stehen bis zu 24.000 Flughäfen zur Auswahl.


Warum Slats im Simulator besonders interessant sind

Ein echtes Verkehrsflugzeug mit ausgefahrenen Slats von außen zu beobachten, ist faszinierend.

Im Cockpit wird jedoch deutlich, dass hinter dieser Bewegung ein komplexer Zusammenhang steckt:

Geschwindigkeit → Anstellwinkel → Auftrieb → Flugzeugkonfiguration → sichere Landung

Der Simulator macht diese Zusammenhänge erlebbar.

Wer beispielsweise einen A320-Anflug selbst fliegt, erlebt, wie sich das Flugzeug während der Konfiguration verändert und warum die Hochauftriebssysteme für den Langsamflug unverzichtbar sind.


Technik verstehen und selbst fliegen

Die Geschichte der Slats begann vor mehr als 100 Jahren mit der Suche nach Möglichkeiten, Strömungsabrisse bei hohen Anstellwinkeln zu verhindern.

Heute gehören sie zur selbstverständlichen Technik moderner Verkehrsflugzeuge.

Und vielleicht liegt genau darin der besondere Reiz:

Was in einem Lehrbuch zunächst wie eine komplizierte aerodynamische Konstruktion aussieht, wird im Cockpit plötzlich verständlich.

Ein Slat ist nicht einfach nur eine bewegliche Klappe. Er ist ein wichtiger Teil des Systems, das einen großen Airbus sicher in die Luft und wieder zurück auf die Landebahn bringt.


Wer diese Technik nicht nur lesen, sondern selbst erleben möchte, kann im Airbus-A320-Flugsimulator von AIRlebnis-Flug Frankfurt Platz nehmen und unter Anleitung einen eigenen Flug durchführen. Der Simulator befindet sich in Gateway Gardens direkt am Frankfurter Flughafen, nahe Terminal 2.



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